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Verpasste Chance- ein Kommentar zur EKD-Ratswahl

Eingereicht von stefanie.kern am 16. Nov 2015 - 12:57 Uhr

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Aus Sicht der Jugend liest sich das Ergebnis der EKD-Ratswahl enttäuschend. Kein Ratsmitglied ist unter 40, ein Kandidat der Jugenddelegierten, Ingo Dachwitz (28 Jahre), wurde auch im achten Wahlgang nicht gewählt und zog seine Kandidatur zurück.

Wie wichtig die Jugend für die Kirche der Zukunft, aber auch für die Kirche der Gegenwart ist, wird stets und auf allen Ebenen betont. So schrieb der Rat der EKD noch 2010 in einer Handreichung: "Am Verhältnis der Kirche zur heranwachsenden Generation entscheiden sich (...) aber auch die Gegenwart wie die Zukunft der Kirche."

Der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sprach in seiner Vorstellungsrede zur Wahl davon "junge Menschen [zu] begeistern und für den Glauben [zu] gewinnen."

Diese Chance hat die EKD-Synode mit ihrem Wahlverhalten leider verpasst. Die Synode hätte die Möglichkeit gehabt, ein ernsthaftes Zeichen für Jugendliche zu setzen und neue Perspektiven für die Evangelische Kirche Deutschlands zuzulassen, sie entschied sich aber, so Martin Weber (aej), für die "Konzentration auf kirchliche Binnenperspektive."

Wieder mal ein Grund mehr für uns, als Vorsitzende der Evangelischen Jugend Baden, aber auch einfach als jugendliche Christen innerhalb der EKD, am Ball zu bleiben und die Jugend weiter ins Gespräch zu bringen.

Mannheim, den 12.11.15

Claudia Bendig und Gerrit Bauer, Vorsitzende der Evangelischen Jugend Baden